Epiphany Code
Zwei Welten, ein Mensch: Warum mich neben Bacillus subtilis auch die Frage beschäftigt, was in unserem Gehirn, unserer Wahrnehmung und unseren Erfahrungen steckt – und wie daraus EPIPHANY CODE entstand.
ANDREAS W. KRAUS · EPIPHANY CODE
Zwei Welten. Ein Mensch.
Was geschieht, wenn man den Blick einmal von der unsichtbaren biologischen Welt in uns auf eine ganz andere Frage richtet: Was steckt eigentlich alles im Menschen?
Wer regelmäßig auf Subtila24 liest, kennt mich vor allem aus einer ganz bestimmten Welt: aus der Welt des Mikrobioms, der Mikroorganismen, der Enzyme, des Stoffwechsels und natürlich von Bacillus subtilis. Seit vielen Jahren beschäftige ich mich mit Vorgängen, die in unserem Körper ununterbrochen stattfinden und die wir trotzdem kaum wahrnehmen. Je tiefer man in diese biologische Welt eintaucht, desto deutlicher wird, wie wenig von dem, was jeden Augenblick in uns geschieht, überhaupt in unserem Bewusstsein ankommt.
Daneben gibt es jedoch eine zweite Frage, die mich schon sehr viel länger begleitet: Was steckt eigentlich alles in uns Menschen? Damit meine ich diesmal nicht nur unseren Körper und unsere Biologie, sondern auch unser Gehirn, unsere Wahrnehmung, unsere Erfahrungen, unsere Gedanken, unsere Gefühle und die Entscheidungen, die daraus entstehen.
Lange waren das für mich zwei völlig verschiedene Themen. Auf der einen Seite stand die biologische Welt des Menschen, auf der anderen die Frage, wie wir erleben, denken, lernen und handeln. Heute sehe ich darin keinen Widerspruch mehr. Ich möchte beides nicht künstlich miteinander vermischen, denn es sind unterschiedliche Bereiche. Aber beide führen am Ende zum selben Mittelpunkt: zum Menschen.
Eine zweite Perspektive auf uns selbst
Bei Subtila24 geht es häufig um Prozesse, die wir mit bloßem Auge nicht sehen können. Milliarden Mikroorganismen leben in und auf uns, Stoffwechselvorgänge laufen ununterbrochen ab, Enzyme werden gebildet, Signale ausgetauscht und biologische Systeme beeinflussen sich gegenseitig. Vieles davon geschieht, ohne dass wir auch nur das Geringste davon bemerken.
EPIPHANY CODE richtet den Blick auf eine andere unsichtbare Welt. Es geht um Wahrnehmung und Gedächtnis, um Erwartungen und gelernte Verbindungen, um Vorstellungskraft, Gedanken, Gefühle und Entscheidungen. Vor allem aber geht es um die Frage, wie viel von dem, was wir für unveränderlich halten, tatsächlich so festgelegt ist, wie wir glauben.
Wir alle tragen Überzeugungen über uns selbst mit uns herum. Manche davon sind so alt, dass wir kaum noch wissen, wann sie entstanden sind. Wir sagen uns, dass wir für bestimmte Dinge kein Talent haben, dass wir etwas nicht können, dass wir eben so sind oder dass sich in unserem Alter ohnehin nichts mehr ändern lässt. Oft behandeln wir solche Sätze nicht mehr wie Vermutungen, sondern wie Tatsachen.
Doch was geschieht, wenn wir beginnen, einige dieser vermeintlichen Tatsachen zu überprüfen?
EINE ANDERE REISE
EPIPHANY CODE
Was, wenn du dich dein ganzes Leben unterschätzt hast?
Aus genau dieser Frage ist mein Buch „DU BIST GOTT – Der Gott deiner Realität“ entstanden. Der Titel ist bewusst provokant, aber das Buch handelt weder davon, Wünsche an das Universum zu schicken noch davon, sich die Welt einfach herbeizudenken.
Es geht um einen viel greifbareren Zusammenhang. Unsere Gedanken können verändern, worauf wir achten. Unsere Erwartungen können beeinflussen, wie wir Situationen erleben. Vorstellungen können Entscheidungen vorbereiten, Entscheidungen führen zu Handlungen und Handlungen können unsere Realität ganz konkret verändern.
Das geschieht nicht in einem einzigen großen Moment. Es geschieht fortlaufend. Wir machen Erfahrungen, bewerten sie, ziehen daraus Schlüsse und handeln beim nächsten Mal entsprechend. Aus diesen Wiederholungen können Gewohnheiten, Überzeugungen und manchmal auch Grenzen entstehen, die irgendwann so selbstverständlich wirken, dass wir gar nicht mehr auf die Idee kommen, sie zu hinterfragen.
Genau dort setzt EPIPHANY CODE an.
ANDREAS W. KRAUS
DU BIST GOTT
Der Gott deiner Realität
337 Seiten · Sieben Experimente · Eine Frage
Was, wenn du dich dein ganzes Leben unterschätzt hast?
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Nicht glauben. Selbst erleben.
Mich hat nie besonders interessiert, Menschen einfach etwas glauben zu lassen. Viel spannender finde ich die Frage, was sich beobachten, ausprobieren und selbst erleben lässt. Deshalb besteht das Buch nicht nur aus Erklärungen. Es enthält sieben Experimente, bei denen der Leser selbst zum Versuchsteilnehmer wird.
Dabei geht es unter anderem um Wahrnehmung, Gedächtnis, Vorstellungskraft, Erwartungen, Gedanken, Gefühle und körperliches Erleben. Manche Dinge lassen sich theoretisch sehr lange erklären, ohne dass sie wirklich greifbar werden. Eine eigene Erfahrung kann dagegen innerhalb weniger Minuten eine Frage aufwerfen, die vorher überhaupt nicht existierte.
Was, wenn ich mich an dieser Stelle falsch eingeschätzt habe?
Und wenn das hier möglich ist: Wo vielleicht noch?
Genau diese Art von Frage interessiert mich. EPIPHANY CODE soll deshalb keine Sammlung fertiger Antworten werden, sondern ein Ort, an dem man einige Vorstellungen über sich selbst überprüfen kann.
DAS BUCH IST DER EINSTIEG
EPIPHANY CODE entdecken
Rund um das Buch entsteht eine eigene Welt mit Experimenten, Audio-Übungen und neuen Fragen darüber, was unser Gehirn, unser Körper, unsere Wahrnehmung und unsere Erfahrungen tatsächlich leisten können.
Mich interessiert dabei weniger, Menschen eine fertige Antwort zu geben. Viel spannender ist es, Bedingungen zu schaffen, unter denen jemand selbst etwas entdecken kann.
EPIPHANY CODE entdecken →Zwei Welten. Ein Mensch.
Subtila24 bleibt das Magazin für Mikrobiom, Stoffwechsel, Ernährung und Bacillus subtilis. EPIPHANY CODE ist eine andere Welt mit einer anderen Fragestellung und einer eigenen Identität.
Trotzdem begegnen sich beide an einem Punkt. Der eine Weg richtet den Blick auf eine faszinierende biologische Welt in uns, die wir kaum wahrnehmen. Der andere fragt, was in unserem Gehirn, unserer Wahrnehmung, unseren Gedanken, Gefühlen und Erfahrungen steckt und was wir daraus für unser Leben machen können.
Vielleicht sind es deshalb gar nicht zwei völlig verschiedene Reisen.
Vielleicht betrachten wir denselben Menschen nur von zwei Seiten.