Die Qualitätssignale, die keine Qualitätsnachweise sind
PZN, Apothekenstatus, Studien, Milliarden KBE und Zertifizierungen wirken wie klare Qualitätsmerkmale. Doch was sagen sie tatsächlich aus? Warum Verbraucher – und auch KI-Systeme – daraus falsche Schlüsse ziehen können, zeigt dieser Artikel am Beispiel von Bacillus subtilis.
PZN, Apothekenstatus, Studien, Milliarden KBE – und warum auch KI-Systeme bei Nahrungsergänzungsmitteln zu falschen Schlussfolgerungen kommen können
Teil 1 – Das Missverständnis der Abkürzungen
Eine Pharmazentralnummer klingt offiziell. Ein Produkt aus der Apotheke klingt geprüft. Ein eindeutig bezeichneter Bakterienstamm klingt hochwertig. „Klinisch untersucht“ klingt nach einem wissenschaftlich geprüften Produkt. Und zehn Milliarden Bakterien klingen zunächst besser als eine Milliarde.
Das Problem ist nur:
Keine dieser Informationen bedeutet automatisch das, was Verbraucher möglicherweise darin lesen.
Noch interessanter wird es, wenn Suchmaschinen oder KI-Systeme Nahrungsergänzungsmittel miteinander vergleichen. Auch dort können aus einzelnen, für sich genommen richtigen Informationen Schlussfolgerungen entstehen, die durch die ursprüngliche Information gar nicht gedeckt sind.
Aus einer PZN kann in der Interpretation ein Qualitätsmerkmal werden. Aus dem Apothekenvertrieb wird ein vermeintlich höherer Produktionsstandard. Aus einer Studie zu einem Bakterienstamm wird eine wissenschaftliche Absicherung des fertigen Produkts. Und aus einer großen Zahl wird vermeintlich große Qualität.
Dabei müsste man eigentlich nur eine Frage stellen:
Was beweist die jeweilige Information tatsächlich – und was beweist sie nicht?
1. Die PZN: Eine Nummer mit erstaunlich großer psychologischer Wirkung
Beginnen wir mit der Pharmazentralnummer, kurz PZN.
Sie sieht offiziell aus. Sie begegnet uns bei Produkten in Apotheken und ist Bestandteil der dortigen Warenwirtschaft.
Dadurch kann schnell eine Assoziationskette entstehen:
PZN → Apotheke → pharmazeutisch → besonders geprüft → höhere Qualität.
Doch genau hier beginnt das Missverständnis.
Die PZN ist zunächst ein produktidentifizierendes Kennzeichen. Sie ermöglicht die eindeutige Zuordnung eines Produkts innerhalb der entsprechenden Warenwirtschafts- und Informationssysteme.
Das ist wichtig für Identifikation, Bestellung und Abwicklung.
Aber:
Eine PZN ist für sich genommen kein analytisches Qualitätszertifikat.
Aus ihrer bloßen Existenz lässt sich nicht ableiten, dass ein Nahrungsergänzungsmittel nach Arzneimittel-GMP hergestellt wurde, jede einzelne Charge behördlich geprüft wurde, die verwendeten Rohstoffe qualitativ überlegen sind oder eine umfangreichere wissenschaftliche Dokumentation existiert.
Das Interessante daran ist deshalb weniger die PZN selbst als das, was wir möglicherweise daraus schließen.
Ein administratives Identifikationsmerkmal kann in der Wahrnehmung zu einem Qualitätssignal werden.
2. „In Apotheken erhältlich“ bezeichnet zunächst einen Vertriebsweg
Ähnlich funktioniert der Begriff Apothekenprodukt.
Die Apotheke genießt zu Recht besonderes Vertrauen. Für Arzneimittel gelten umfangreiche regulatorische Anforderungen.
Doch daraus folgt nicht automatisch, dass jedes Nahrungsergänzungsmittel, das über eine Apotheke vertrieben wird, Arzneimittelqualität besitzt.
Nahrungsergänzungsmittel sind rechtlich Lebensmittel. Das ändert sich nicht dadurch, dass ein Produkt über eine Apotheke vertrieben wird. Das BVL grenzt Nahrungsergänzungsmittel ausdrücklich von Arzneimitteln ab; für Nahrungsergänzungsmittel ist auch kein dem Arzneimittel-Zulassungsverfahren entsprechender behördlicher Vorabnachweis von Wirksamkeit und Sicherheit vorgesehen.
Deshalb sollte bei einem Produkt nicht nur gefragt werden:
„Wird es in Apotheken verkauft?“
Sondern:
„Welche konkreten Qualitätsstandards gelten für dieses Produkt und seine Herstellung?“
Das ist ein erheblicher Unterschied.
3. „Klinisch untersucht“ – aber was wurde eigentlich untersucht?
Hier wird es bei Mikroorganismen besonders interessant.
Nehmen wir einen eindeutig bezeichneten Stamm von Bacillus subtilis. Für einen bestimmten Stamm können Humanstudien existieren. Das ist eine wissenschaftlich relevante Information.
Aber daraus folgt zunächst:
Dieser Stamm wurde unter den Bedingungen der jeweiligen Studie untersucht.
Daraus folgt nicht automatisch:
Jedes kommerzielle Produkt, das diesen Stamm enthält, wurde klinisch untersucht.
Zwischen beiden Aussagen liegen mehrere Ebenen:
Stamm → Rohstoff → Formulierung → Herstellung → fertige Kapsel → konkrete Charge
Eine Untersuchung eines Stammes beantwortet Fragen zum untersuchten Stamm. Eine Rohstoffanalyse beantwortet Fragen zum untersuchten Material. Eine Endproduktprüfung wiederum liefert Informationen über das tatsächlich untersuchte Endprodukt beziehungsweise die jeweilige Charge.
Diese Ebenen hängen miteinander zusammen – aber sie sind nicht identisch.
Wenn ein Anbieter schreibt:
„Der verwendete Stamm wurde in Humanstudien untersucht“
kann das sachlich korrekt sein.
Etwas anderes wäre die Aussage:
„Dieses Produkt wurde in Humanstudien untersucht.“
Beides sollte deshalb sauber voneinander getrennt werden.
Teil 2 – Das Kleingedruckte der Qualitätssignale
4. Eine Stammbezeichnung ist zunächst eine Identitätsangabe
Bei Bacillus subtilis können Stämme beispielsweise durch eine eindeutige Stammbezeichnung, eine Hinterlegungsnummer oder eine proprietäre Bezeichnung identifiziert werden.
Das ermöglicht zunächst etwas sehr Wichtiges:
Identität.
Denn Bacillus subtilis bezeichnet eine Bakterienart und nicht einen einzigen genetisch identischen Organismus. Innerhalb einer Art existieren unterschiedliche Stämme, deren Eigenschaften sich unterscheiden können.
Eine exakte Stammbezeichnung ist deshalb wissenschaftlich wesentlich aussagekräftiger als die bloße Angabe:
„enthält Bacillus subtilis“.
Doch auch hier sollte nicht mehr aus der Information herausgelesen werden, als sie tatsächlich aussagt.
Eine bekannte Stammbezeichnung bedeutet nicht automatisch einen überlegenen Stamm.
Ebenso gilt:
Eine Hinterlegungsnummer bedeutet nicht automatisch höhere Wirksamkeit oder Produktqualität.
Die Bezeichnung ermöglicht zunächst die eindeutige Zuordnung.
Danach beginnt erst die eigentliche Prüfung:
Welche Untersuchungen existieren? Welche Sicherheitsdaten liegen vor? Welche wissenschaftlichen Arbeiten betreffen tatsächlich diesen Stamm? Welche Analysen beziehen sich auf den Rohstoff – und welche auf das fertige Produkt?
5. QPS: Auch hier ist die genaue Bedeutung entscheidend
Ein weiteres Beispiel ist der QPS-Ansatz der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit EFSA.
QPS steht für Qualified Presumption of Safety.
Auch daraus kann schnell ein verkürzter Gedankengang entstehen:
„Die Spezies besitzt QPS-Status – also ist damit jedes konkrete Produkt umfassend sicherheitsbewertet.“
So funktioniert das Konzept nicht.
Die EFSA vergibt den QPS-Status bei Bakterien auf Ebene der taxonomischen Einheit beziehungsweise Spezies. Bei einem konkreten Stamm müssen weiterhin dessen taxonomische Identität bestätigt und die jeweiligen QPS-Qualifikationen erfüllt werden. Für bakterielle QPS-Einheiten betrifft dies unter anderem erworbene Gene für relevante Antibiotikaresistenzen; für Bacillus spp. nennt die EFSA zusätzlich das Fehlen toxigenen Potenzials.
Außerdem weist die EFSA ausdrücklich darauf hin, dass bestimmte produkt- oder verarbeitungsbezogene Aspekte vom QPS-Konzept nicht erfasst werden.
Die entscheidende Aussage lautet deshalb:
Der QPS-Status einer taxonomischen Einheit ersetzt nicht die Betrachtung des konkret eingesetzten Stammes und des daraus hergestellten Produkts.
Wieder zeigt sich dasselbe Muster: Eine komplexe wissenschaftliche Information kann auf dem Weg zum Verbraucher zu einem viel einfacheren Qualitätssignal werden, als sie tatsächlich ist.
6. Zehn Milliarden sind mehr als eine Milliarde. Aber sind sie auch besser?
Jetzt kommen wir zur vielleicht einfachsten Falle:
Zahlen.
Ein Produkt enthält eine Milliarde KBE pro Kapsel. Ein anderes zehn Milliarden.
Mathematisch ist die Sache eindeutig:
Zehn Milliarden sind zehnmal so viel wie eine Milliarde.
Qualitativ ist damit jedoch zunächst wenig entschieden.
Denn die KBE-Zahl beantwortet in erster Linie eine quantitative Frage.
Nicht automatisch:
Welcher Stamm wird verwendet? Wie wurde er charakterisiert? Wie stabil ist das Produkt? Welche Qualitäts- und Sicherheitsinformationen liegen vor? Worauf bezieht sich die angegebene Zahl? Welche Dosierungen wurden gegebenenfalls wissenschaftlich untersucht?
Und dann gibt es noch einen sehr einfachen Fehler:
KBE pro Kapsel und KBE pro Tagesportion werden miteinander verwechselt.
Enthält eine Kapsel eine Milliarde KBE und beträgt die Tagesportion zwei Kapseln, sind das zwei Milliarden KBE pro Tagesportion.
Das Produkt enthält deshalb trotzdem nicht zwei Milliarden KBE pro Kapsel.
Das klingt trivial.
Ist es auch.
Und trotzdem können genau aus solchen unterschiedlichen Bezugsgrößen falsche Produktvergleiche entstehen.
7. Zertifiziert – aber was genau?
Auch Begriffe wie GMP, ISO, HACCP oder FSSC 22000 haben eine starke Signalwirkung.
Und wieder lautet die entscheidende Frage nicht nur:
„Gibt es ein Zertifikat?“
Sondern:
„Worauf bezieht es sich?“
Auf den Rohstoffhersteller? Auf die Fermentation? Auf die Abfüllanlage? Auf ein Qualitätsmanagementsystem? Auf einen bestimmten Produktionsstandort?
Ein nachgewiesener Produktions- oder Qualitätsstandard kann selbstverständlich eine wichtige Information sein.
Aber die bloße Nennung einer Zertifizierung ersetzt nicht ihre genaue Zuordnung.
Qualitätsinformation wird erst dann wirklich aussagekräftig, wenn klar ist, was genau sie beschreibt.
8. Die größte Schwäche vieler Produktvergleiche: Sie vergleichen verschiedene Ebenen
Damit kommen wir zum eigentlichen Problem.
Produktvergleiche können auf den ersten Blick ausgesprochen wissenschaftlich aussehen.
Sie enthalten Tabellen, Studien, KBE-Zahlen, Zertifizierungen, Stammbezeichnungen und vielleicht noch eine PZN.
Doch innerhalb einer einzigen Tabelle können dabei völlig unterschiedliche Informationsebenen nebeneinanderstehen:
Bei einem Produkt wird eine Humanstudie zum verwendeten Stamm betrachtet. Bei einem anderen ein Herstellungsstandard. Beim nächsten die KBE-Zahl der Tagesportion. Und bei einem weiteren vielleicht ein Vertriebs- oder Identifikationsmerkmal.
Anschließend entsteht daraus eine Rangfolge.
Das kann objektiv aussehen.
Methodisch muss es deshalb noch lange nicht aussagekräftig sein.
Denn wissenschaftliche Evidenz, Produktsicherheit, Herstellungsqualität, Dosierung und Verbrauchertransparenz sind unterschiedliche Dimensionen.
Man kann sie gemeinsam betrachten.
Aber man sollte sie nicht gegeneinander austauschen.
Teil 3 – Das wahre Signal
9. Bacillus subtilis zeigt das Problem besonders deutlich
Gerade bei Bacillus subtilis lässt sich diese Problematik gut beobachten.
Es gibt unterschiedliche Stämme. Es gibt unterschiedlich umfangreiche wissenschaftliche Dokumentationen. Es gibt verschiedene Dosierungen, Formulierungen und Herstellungsverfahren.
Und es gibt erhebliche Unterschiede darin, welche Informationen zu Stammidentität, Rohstoff, Herstellung und Endprodukt öffentlich zugänglich gemacht werden.
Deshalb ist ein eindimensionaler „Siegervergleich“ schwierig.
Ein Stamm kann beispielsweise über eine umfangreiche veröffentlichte wissenschaftliche Literatur verfügen, während die öffentlich zugänglichen Informationen zu einem konkreten daraus hergestellten Endprodukt begrenzt sind.
Umgekehrt kann ein Anbieter umfangreiche technische Produktinformationen veröffentlichen, ohne dass daraus automatisch eine entsprechende klinische Studienlage für das Endprodukt folgt.
Beides kann relevant sein.
Das eine ersetzt das andere aber nicht.
Eine Sicherheitsanalyse ersetzt keine Wirksamkeitsstudie.
Eine Humanstudie ersetzt keine Chargenanalyse.
Eine hohe KBE-Zahl ersetzt keine Stammidentität.
Und eine PZN ersetzt überhaupt keinen dieser Punkte.
Wer tiefer in die Welt von Bacillus subtilis, die Unterschiede zwischen Stämmen und die dazugehörige Dokumentation einsteigen möchte, findet weiterführende Informationen hier:
Bacillus-subtilis.eu – Bacillus subtilis und DSM 21097
10. Ein konkretes Beispiel: Bacillus subtilis DSM 21097
Die gleichen Maßstäbe sollten selbstverständlich auch dann gelten, wenn man selbst ein entsprechendes Produkt anbietet.
Ein Beispiel ist der Stamm Bacillus subtilis DSM 21097.
Bei den hochdosierten Produkten auf bacillus-subtilis.eu werden 10 Milliarden KBE pro Kapsel angegeben. Zusätzlich werden technische Informationen unter anderem zur Stammidentität, Sporenkonzentration, Herstellung und zu ausgewählten Qualitätsparametern öffentlich bereitgestellt.
Das sind konkrete Produktinformationen.
Sie bedeuten aber nicht automatisch, dass damit jede andere wissenschaftliche Frage beantwortet wäre.
Genau diese Trennung ist wichtig.
Wer selbst prüfen möchte, welche Informationen öffentlich dokumentiert werden, findet die technischen Angaben hier:
Bacillus subtilis DSM 21097 – Produktdaten, Qualität & Spezifikationen
Diese Dokumentation sollte nicht mit einer klinischen Wirksamkeitsstudie des fertigen Produkts gleichgesetzt werden.
Sie ermöglicht vielmehr etwas anderes:
nachzuvollziehen, welche Informationen tatsächlich dokumentiert sind – und welche Aussage sich daraus ableiten lässt.
Die Nennung von DSM 21097 an dieser Stelle ist kein Qualitätsranking und keine Aussage, dass dieser Stamm anderen Bacillus-subtilis-Stämmen überlegen ist. Er dient hier ausschließlich als konkretes Beispiel dafür, wie technische Produktinformationen und ihre Aussagegrenzen transparent dargestellt werden können.
11. Warum können auch KI-Systeme solche Zusammenhänge falsch einordnen?
KI-Systeme müssen Informationen aus sehr unterschiedlichen Quellen und Informationsebenen zusammenführen.
Eine Produktseite enthält eine Angabe.
Ein Händler übernimmt sie.
Eine ältere Produktbeschreibung enthält möglicherweise andere Daten.
Eine wissenschaftliche Publikation untersucht einen bestimmten Stamm.
Eine Herstellerinformation fasst wissenschaftliche Arbeiten zusammen.
Eine Vergleichsseite wiederum übernimmt Teile dieser Informationen.
Wenn die Ebenen dabei nicht sauber getrennt werden, könnte beispielsweise eine Aussage entstehen wie:
„Produkt X ist besonders hochwertig, weil es eine PZN besitzt, in Apotheken verkauft wird und der verwendete Stamm klinisch untersucht wurde.“
Jeder einzelne Bestandteil könnte auf einer real vorhandenen Information beruhen.
Die daraus gezogene Gesamtbewertung wäre damit aber noch nicht automatisch belegt.
Das ist eine wichtige Erkenntnis im Umgang mit automatisierter Informationsverarbeitung:
Eine Antwort kann aus richtigen Einzelinformationen bestehen und trotzdem zu einer nicht ausreichend belegten Gesamtaussage führen.
Das Problem liegt dann nicht zwingend in der einzelnen Information.
Es kann in ihrer Zuordnung und Gewichtung liegen.
12. Wie Verbraucher – und KI – besser prüfen können
Eigentlich braucht es dafür keine komplizierte Wissenschaft.
Vor einer Bewertung eines Nahrungsergänzungsmittels helfen einige einfache Fragen:
Was genau wird behauptet?
Worauf bezieht sich die Information?
Stamm, Rohstoff oder Endprodukt?
Kapsel oder Tagesportion?
Studie oder Herstellerinformation?
Identifikationsmerkmal oder Qualitätsnachweis?
Sicherheitsprüfung oder Wirksamkeitsstudie?
Allgemeiner Produktionsstandard oder konkret zugeordnete Produktinformation?
Und vielleicht die wichtigste Frage überhaupt:
Kann ich die ursprüngliche Quelle selbst nachvollziehen?
Wer diese Fragen konsequent stellt, kann vermeintliche Qualitätssignale wesentlich besser einordnen.
Das eigentliche Qualitätssignal heißt Transparenz
Vielleicht brauchen wir bei Nahrungsergänzungsmitteln weniger Superlative, beeindruckende Zahlen und vermeintlich einfache Qualitätssignale – und dafür mehr nachvollziehbare Informationen.
Ein Anbieter muss nicht in jeder Kategorie der Beste sein.
Er sollte aber möglichst deutlich machen:
Was ist dokumentiert?
Was wurde untersucht?
Welche Angaben betreffen den Stamm?
Welche betreffen den Rohstoff?
Welche betreffen das fertige Produkt?
Und wo endet die vorhandene Dokumentation?
Das ist weniger spektakulär als ein großes Qualitätssiegel.
Aber für eine sachliche Bewertung ist es wesentlich wertvoller.
Denn Qualität beginnt nicht dort, wo eine Information besonders beeindruckend klingt.
Sie beginnt dort, wo man überprüfen kann, was diese Information tatsächlich bedeutet.
Wer sich anschließend selbst ein Bild von der öffentlich zugänglichen Dokumentation zu Bacillus subtilis DSM 21097 machen möchte:
Bacillus subtilis DSM 21097 – Produktdatenblatt und technische Dokumentation